Das Mikroklima von Ustka wird von zwei Hauptfaktoren gestaltet: Einfluss des Festlandes bei Luftzirkulation von Süden (an Österreichischen Schwarzkiefern reiche Wälder umgeben die Stadt von drei Seiten) und die Lage der Stadt an der See. Die Badesaison dauert hier etwa 80 Tage. Das im Küstenbereich natürlicherweise vorkommende, so genannte Meeresaerosol bildet hier den wichtigsten Heilungsfaktor. Besonders wirksam unterstützt es den Heilungsprozess bei Atemwegserkrankungen, Berufskrankheiten und Allergien. Die Meeresluft ist besonders reich an Jod sowie Kalk- und Magnesiumsalzen; negativ geladene Ione wirken sich positiv auf das Wohlbefinden aus, nehmen einem Jahre ab und liefern Lebensenergie.
Ustka erfüllt sämtliche in Vorschriften über Umweltschutz, zulässige Luftverschmutzung und Lärmstärke bestimmten Standards. Der Kurort eignet sich ideal für eine ganzjährige Kur. Wie Forscher behaupten, „heilt Ustka von selbst”. Dies geschieht dank der reinen, nach Kieferwald und Meereswasser riechenden Luft. Die Lage an der See, der Waldreichtum, die jodreiche Luft, Heilmoorlagerstätten und Solequellen: All das hat zur Verleihung der Stadt im Jahre 1988 des Kurortstatus beigetragen.